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VERLETZUNGEN DER ROTATORENMANSCHETTE

Was ist die Rotatorenmanschette?

Die Rotatorenmanschette besteht aus einer Gruppe von vier  Muskeln mit den jeweiligen Sehnen der Schulter, die alle vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen und das Schultergelenk kappenförmig umgeben, sodass die Gelenkfunktion möglich ist. Die Muskeln sind: musculus subscapularis (vorne), supraspinatus (oberer Schultergrätenmuskel), infraspinatus und teres minor.

Wie entsteht eine Läsion der Rotatorenmanschette?

Verletzungen sind häufiger bei Patienten über 55 Jahre und steigen mit zunehmendem Lebensalter, während sie bei Patienten unter 40 selten sind. Die Erklärung dafür ist, dass die Sehnen mit dem Altern schwächen und weniger resistent werden. Dies erklärt, warum bei älteren Patienten solche Verletzungen als Folge von kleineren Traumen oder in Abwesenheit davon auftreten können, und warum es bei jungen Patienten ein Trauma mit hoher Energie notwendig ist. In bestimmten Fällen kann die Läsion durch die kontinuierlichen Reibung der Sehnen gegen das “Dach des Schulterblattes“, genannt Akromion, bevorzugt sein, wodurch eine gekrümmte oder hakenförmige Morphologie entsteht, die zu einem fortschreitenden Verschleiß der gleichen Sehnen führt.

Die Läsionen sind nicht alle gleich

Die Läsionen der Rotatorenmanschette sind nicht alle gleich, vor allem wegen des Ausmaßes der Läsion selbst: Sie werden als partielle Läsionen definiert, wenn nur ein Teil der Sehne betroffen ist und als komplette Läsionen, wenn die Gesamtdicke der Sehne betroffen ist. Auch können die Läsionen eine oder mehrere Sehnen betreffen, bis zum massiv sein (manchmal nicht mehr reparierbar) und je nach dem Zeitraum, in dem sie aufgetreten sind, können sie rezent oder alt (eingewurzelt) sein.

Was bringt eine Läsion der Rotatorenmanschette mit sich?

Nicht immer ist ein Patient mit Läsion der Rotatorenmanschette symptomatisch, aber in den meisten Fällen schon, oder er wird es. Die beiden typischen Symptome sind Schmerzen, die der Patient, besonders nachts, häufig in der Schulter, mit Ausstrahlung in den Arm bis zum Ellebogen, spürt und die funktionelle Bewegungseinschränkung der internen und/oder Außenrotation, die von einer Schwäche bis zur vollständigen Unmöglichkeit eine bestimmte Bewegung auszuführen, verursacht.

Wie entwickelt sich eine Läsion der Rotatorenmanschette?

Leider, wie bei allen Sehnenverletzungen, ist es sehr schwierig, dass sie von selbst heilen. Im Gegenteil neigen sie oft im Laufe der Zeit in der Größe zuzunehmen, mit der Möglichkeit ernsthafte biomechanische Veränderungen des Schultergelenks zu schaffen und in einigen Fällen sogar zu einem Gelenkverschleiß, der nach wie vor zu einem schweren arthritischen Rahmen führen kann. Die Entwicklung der Läsion ist in erster Linie im Zusammenhang mit dem Alter des Auftretens und mit wie und wie viel die Schulter genützt wird, verbunden.

Wie ist es möglich Diagnose zu stellen?

Eine orhopädische Bewertung ist in den meisten Fällen ausreichend, um eine Diagnose zu vermuten. Bildgebende Untersuchungen, insbesondere der Ultraschall (weit verbreitete Untersuchung, die jedoch im hohen Maße vom Betreiber abhängig ist) und vor allem die magnetische Kernresonanz (wenn nicht kontraindiziert), ermöglichen es, die Anwesenheit der Läsion zu bestätigen, die Reparaturfähigkeit zu definieren und mögliche Begleiterkrankungen hervorzuheben.

Wann wird die Läsion repariert?

Nicht alle Läsionen der Rotatorenmanschette werden chirurgisch repariert. Die Indikation zur Operation sollte nach einer gründlichen Begutachtung beurteilt werden und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Alter des Patienten, die funktionellen Anforderungen und natürlich die Reparaturfähigkeit der Läsion. Dann gibt es umfangreichere traumatische Verletzungen, die meistens bei jüngeren Patienten auftreten, wo eine chirurgische Reparatur meist in kurzer Zeit erforderlich ist.

Wie wird der chirurgische Eingriff durchgeführt?

Die moderne Chirurgie ermöglicht die Anwendung von minimal-invasiven Techniken, die endoskopisch durchgeführt werden, mit Hilfe eines Arthroskops. Ein Arthroskop ist ein faseroptisches Instrument, das die Visualisierung der Gelenkstruktur ermöglicht und mit den geeigneten chirurgischen Instrumenten die Behandlung von Verletzungen durch kleine Einschnitte in die Haut ermöglicht.

Die Reparatur von einer Sehnenruptur der Rotatorenmanschette kann nicht immer vollständig sein und kann manchmal nur teilweise erfolgen. Die chirurgische Technik verwendet im Wesentlichen kleine, metallische oder resorbierbare Ankerchen, die zum Knochen und in Übereinstimmung mit dem Bereich der Sehneninsertion eingerammt werden, wobei dessen Drähte mit den geeigneten Instrumenten durch das Sehnengewebe geleitet werden und so die Schließung der Verletzung ermöglichen.

 Bei bestimmten Läsionen, in Verbindung oder nicht mit Ankerchen, werden Wundnähte zwischen den beiden freien Kanten der Sehne gemacht, mit einer Technik namens “side to side“, mit dem Ziel den Bereich zu reduzieren und ein angemessenes Gleichgewicht der Verletzung zu geben.

Was kann passieren . . .

In seltenen Fällen (ca. bei 4%) kann ein chronisches Versagen der Rotatorenmanschette einen fortschreitenden Verschleiß der Gelenkoberfläche verursachen, bis zu einer besonderen Form der Arthrose, die exzentrisch genannt wird.

Bei solchen Fällen, wird die Erstbehandlung konservativ, also physiokinesitherapisch und pharmakologisch behandelt; Manchmal aber ist es notwendig zu einer Operation zurückzugreifen (die in der Lage ist eine temporäre palliative Wirkung zu bewirken), die nicht so arthroskopisch als prothesisch ist. Insbesondere in den letzten Jahren wurden Implantate entwickelt, bekannt als „inverse Prothesen“, die dieser spezifischen Art der Arthrose gewidmet sind. Diese Prothesen ermöglichen teilweise eine Wiederherstellung der Funktionalität und eine Verbesserung oder Rückbildung der schmerzhaften Symptome.

 

 

 

 

Trauma medical clinic Canazei - Alta Badia

Ambulatorio Specialistico Traumatologico - Ortopedico Privato 
Ärztlicher Direktor Dr. Davide Ruffinella
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